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Beiträge zur Krankenkasse für unterhaltsberechtigte Person (Kind)
 

Neben den eigenen Beitragszahlungen zur Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung können auch die Beiträge für eine unterhaltsberechtigte Person steuerlich geltend gemacht werden. Beispiel: Es werden Krankenkassenbeiträge für die Kinder oder den Ehegatten gezahlt. Dies betrifft die Fallgestaltungen, in denen der Unterhaltsberechtigte (z.B. Kind) selbst Versicherungsnehmer ist und vom Unterhaltsverpflichteten Geld für die Finanzierung seiner Basiskranken- oder Pflegepflichtversicherung erhält. Damit können auch die Basisbeiträge der Kinder steuerlich als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Dies gilt in allen Fällen, in denen die Eltern einen Anspruch auf Kindergeld oder den Kinderfreibetrag haben und unterhaltspflichtig sind.
Vor allem Eltern, deren Kinder sich in der Ausbildung befinden und meist selbst Versicherungsnehmer sind, profitieren hiervon. Wenn die Eltern die Kinder finanziell unterstützen, werden die Versicherungsbeiträge wie Kosten der Eltern behandelt. Für den Sonderausgabenabzug bei den Eltern genügt es, wenn diese ihrer Unterhaltsverpflichtung nachkommen. Es kommt dabei grundsätzlich nicht darauf an, ob die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung des Kindes tatsächlich von den Eltern gezahlt oder erstattet werden. Die Gewährung von Sachunterhalt (wie Unterhalt und Verpflegung) ist ebenfalls ausreichend.